Zuwanderung qualifizierter Fachkräfte beschleunigt Esat - 13.01.2015

Ab sofort können ausländische Ärzte und Ingenieure der Fachrichtungen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), die aus Drittstaaten kommen, ohne die so genannte Vorrangprüfung zum deutschen Arbeitsmarkt zugelassen werden, das meldet die Bundesagentur für Arbeit (BA) in Nürnberg.

Voraussetzung für eine Zulassung ist, dass die Arbeitsbedingungen, vor allem die Höhe des Gehaltes, denen vergleichbarer inländischer Arbeitnehmer entsprechen.

Bisher hat die Zentrale Auslands- und Fachvermittlung (ZAV) eine Vorrangprüfung durchführen müssen, bevor ein ausländischer Akademiker und Nicht-EU-Bürger für eine Arbeitsstelle in Deutschland zugelassen werden konnte. Bei dieser Prüfung suchte die ZAV nach inländischen Arbeitskräften für die Stelle. Wurde niemand gefunden, konnte für den Akademiker aus dem Ausland die Zustimmung erteilt werden.

 

Mangel an Spezialisten

Gegenwärtig suchen deutsche Arbeitgeber verstärkt nach Ärzten und Ingenieuren der Fachrichtungen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik), berichtet die Bundesagentur.

Die Bundesagentur für Arbeit (BA) habe sich zum Ziel gesetzt, den Beschluss der Bundesregierung durch ein beschleunigtes Zustimmungsverfahren umzusetzen. Die ZAV wird für diese Nicht-EU-Bürger innerhalb von 48 Stunden eine Entscheidung über die Zulassung zum Arbeitsmarkt treffen.

 

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